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Irapuato

Hl. Pfarrer von Ars
Heute ist das Fest des Patrons unserer Gemeinschaft, dem hl. Pfarrer von Ars. Heute danke ich ihm besonders dafür, dass vor vier Jahren Kardinal Schönborn betreffs meiner Filme sagte: „Im Sinne vom hl. Pfarrer von Ars mach weiter!“ So wähle ich heute aus dem Tagesevangelium diesen Satz Jesu, den er den Jüngern auf dem aufgewühlten See Genezareth zurief, als er auf dem Wasser gehend, auf sie zuging: "Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!" (Mt 14,27) Diese Worte passen so wunderbar auf den hl. Pfarrer von Ars. Er war sich seiner Schwäche und Ungenügsamkeit voll bewusst. Trotz aller Stürme in seinem Leben gab er jedoch nicht auf, sondern nahm ständig seine Zuflucht zu Jesus und Maria. So bewegt es mich zutiefst, dass in der Marmorstufe vor dem Altar die Kniespuren des hl. Pfarrers zu sehen sind. Denn er war der Meinung: Was kann man tun, wenn man keine besonderen Fähigkeiten hat? Man kann nur wie ein Hündlein ständig zu seinem Herrn laufen und solange vor ihm winseln, bis der Herr aufsteht und handelt. Es waren ca. 10 Jahre, die er geduldig betend vor dem Herrn kniete, bis das verkommene Dorf Ars aufblühte und zu einer geistigen Oase für ganz Frankreich wurde. Mit einfachen Katechesen hat er dann den Menschen den Glauben an Jesus nahe gebracht und dann unzählige Stunden im Beichtstuhl verbracht, um den Menschen die Barmherzigkeit Gottes zu vermitteln. Hier noch zwei seiner Zitate: „Die Menschen gleichen Maulwürfen, die unter der Erde ihre Gänge graben und nur selten bis zum Tageslicht vorstoßen.“ Und: „Der Mensch ist so groß, dass nichts auf der Erde ihm genügen kann. Nur wenn er sich Gott zuwendet, ist er zufrieden. Zieh einen Fisch aus dem Wasser, er wird nicht leben können. Das ist der Mensch ohne Gott.“
Brüder Samariter FLUHM

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