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Bis zur Erschöpfung. Satire von Hw. Herbert Stichaller

Ich bin Hans, der Peter. Mit hartem P. Ich bin Pfarrer von K. K wie Kuba. Als Schöpfungsbeauftragter ist es meine Aufgabe, die Schöpfung zu bewahren. Im Schöpfungsmonat September habe ich auf vieles verzichtet, um ganz für die Schöpfung da zu sein. Die Seelsorge kann warten. Erntedank kommt – sollte die Welt noch bestehen – nächstes Jahr wieder. Die Schöpfung war einst voll Energie. Nun ist sie erschöpft. Die Erde braucht eine Runderneuerung.

Am meisten gelitten hat das Klima. Es ändert sich seit Jahrmillionen, doch nur langsam, so dass es kein Mensch bemerkt hat. Ich mache dem Schöpfer keinen Vorwurf. Er hat auf Nachhaltigkeit geachtet und alles so geschaffen, dass es lang hält. Die Schöpfung ist wie ein Uhrwerk. Jetzt müssen wir aber ins Werk eingreifen. Bisher lief es im Solar- betrieb, jetzt wird auf manuell umgestellt. Alles liegt in unserer Hand. Ein Schöpfungsmonat reicht nicht aus, es braucht ein Jahr, ein Jahrzehnt, ja ein Schöpfungsjahrhundert!

In meinem Bestellungsdekret steht, ich solle solange im Amt bleiben, bis die Schöpfung wieder gut ist. Das kann eine Ewigkeit dauern. Ich bin froh, dass die Schöpfungszulage wertgesichert ist. Deshalb mache ich mir wegen der Inflation keine Sorgen. Als Schöpfungsbeauftragter bin ich mit den Schöpfungskollegen in anderen Diözesen vernetzt. Schöpfung ist überall. Die Schöpfung wird bedroht. Der Mensch trampelt auf ihr herum, so dass es ihr wehtut. Als die Welt – Corona sei Dank – stillstand, kam sie endlich zur Ruhe. Diese Auszeit tat ihr gut. Als Schöpfungsbeauftragter hoffe ich auf einen neuerlichen Stillstand. An einem Lockdown führt kein Weg vorbei. Gut, dass darüber nur Politiker entscheiden.

Würde uns der Finanzminister fragen, ob wir Steuer zahlen wollen, stünde er arm da. Die Demokratie lebt davon, dass andere für uns entscheiden. Mitsprache ist unser Untergang. Deshalb starten wir einen Dialog mit Bürgern, um alle davon zu überzeugen.

Als Schöpfungsfachmann weiß ich: Wir sind an einem Punkt, wo uns nur noch der Rückschritt vorwärtsbringt. Sonntag für Sonntag schreibe ich mir die Finger wund: Die Lage ist »so brennend ernst«, dass wir »einem Aufschrei gleich nach einem Notstopp rufen.« (Sic!)

Die Erdzeitalter zählen wir in Millionen und Milliarden Jahren: Paläozoikum (2500 - 299 Mio.), Mesozoikum (298 - 144 Mio.), Känozoikum (143 Mio. - heute). In diesem Juli, dem heißesten Monat seit dem ersten Schöpfungstag, sind wir in ein neues Zeitalter eingetreten, in das des Menschen, das Anthropozän. Der Weltklimarat hat es verkündet. 99 von 100 Wissenschaftlern, die zu hundert Prozent an den menschengemachten Klimawandel glauben, sind überzeugt: Die Erde ist am Verglühen.

Ich wünschte, es wäre fünf Minuten vor Zwölf. Doch es sind fünf Sekunden. Die Welt stirbt den Sekundentod, wenn wir ewig so weitermachen. Ich sehe die Schöpfung nicht nur als mein Werk. Sie ist unser Werk. Wir können nicht oft genug von der Schöpfung reden. Ich gebe mein Schöpfungswort, dass sich meine Botschaft am Ende reimt:

»Eins, zwei, drei,
mit der Welt ist´s vorbei.
Vier, fünf, sechs, sieben,
wir haben’s zu weit getrieben.
Acht, neun, zehn,
wir sind im Anthropozän.«

Hans Peter
Schöpfungsbeauftragter

Der Text ist dem Satiremagazin Ehrenkaplan entnommen
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Vates

Die neueste Weiterung vom Schwindel des "menschengemachten" Klimawandels ist die Erfindung der "Klimamigration", worauf der NWO-regierte Franziskus-Vatikan natürlich sofort aufgesprungen ist, der mit wenigen Ausnahmen wie z.B. Abtreibung ein NWO-Postulat nach dem anderen in Erfüllung der verruchten "Agenda 2030" übernimmt, der der Allmächtige allerdings nach den Prophezeiungen einen gewaltigen Strich durch die antichristliche Rechnung machen wird... .

Usambara
Bernold Baer

Satire!
Matthäus 5 (EÜ):
"37 Eure Rede sei: Ja ja, nein nein;
was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen."

Franz Xaver

Das Eure Rede sei: ja ja, nein nein, was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen" Ja richtig, heir ein paar Beispiele des Bösen im Buch seiner Wahrheit, vertrieben von der Restarmee, seit die Gründerin gefallen ist:
18/3/2011: "Verteidigt diese Botschaften.
"Achtet diese Heiligste Schrift. Verteidigt es."
23.5.2011: "Meine Tochter,du darfst nicht antworten oder versuchen, Mein Wort zu verteidigen."
14.8.2011: "Meine innig geliebte Tochter, du verteidigst weiterhin Mein Wort, obwohl es in Wirklichkeit nicht nötig ist."
13.10.2011: "Meine innig geliebte Tochter, Ich muss euch über die Notwendigkeit informieren, Meines Heiligsten Wortes nicht zu verteidigen."
15.11.2011: "Ihr, Meine geliebten Gläubigen, werdet jetzt von Mir aufgerufen, aufzustehen und Mein Heiliges Wort zu verteidigen, damit die Menschheit gerettet werden kann."
6/10/2011: "Seelen werden einen, zwei und mehr Schritte rückwärts machen für jeden Schritt, den sie auf Mich zugehen. Ich bitte dich, Meine Tochter, Meinen Anhängern zu sagen, dass sie sich sorgfältig auf diese spirituelle Treppe vorbereiten sollen, die wesentlich ist, bevor die oberste Stufe erreicht ist."
03.06.2011: "Geht jetzt hin und betet für diejenigen, die diese Botschaften in Frage stellen. Es ist nur richtig, dass sie es tun. Denn diejenigen, die in Meinem Namen kommen, müssen akzeptieren, dass sie herausgefordert werden, und das zu Recht."
23.3.2013: "Diejenigen, die diese Warnungen des Himmels ignorieren, sind frei, dies zu tun. Sie werden wegen dieser Ablehnung nicht verurteilt."

Boni

Wenn ich ihn richtig verstehe, unterhält jede Diözese so einen "Schöpfungsfachmann".
Eine Kirche mit Geld, wie es den Anschein hat ...

Usambara

Dieser Herr ist in Ruhestand, manövriert worden. Der Bischof hat ja das Sagen. Und wenn du nicht mitmachst, gehörst du ab einem gewissen Alter einfach weg von der Öffentlichkeit. Also - was ihm bleibt ist die Satire -; verlier nie den Optimismus auch wenn es genug Pessimisten um dich herum gibt!

Carlus teilt das

wozu der Mensch sein Gehirn missbrauchen kann, kann von diesem Herrn erlernt werden.

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Das ist Satire

viatorem

Eine sehr gute sogar 😂