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Irapuato

Ärzte überwachten Therese Neumann 15 Tage ohne Nahrung: Das Ergebnis schockierte die Wissenschaft
Beschreibung: Kann ein Mensch 15 Tage ohne einen Tropfen Wasser überleben? Im Juli 1927 stellte sich der strenge Bezirksarzt Dr. Otto Seidl genau dieser Frage. Sein Auftrag vom Bistum Regensburg war klar: Den "Betrug" von Konnersreuth aufdecken. Unter strengster Beobachtung, 24 Stunden am Tag, wurde Therese Neumann überwacht. Was folgte, war kein medizinischer Bericht, sondern das Protokoll einer wissenschaftlichen Kapitulation. In diesem Video rekonstruieren wir die 360 Stunden, die das Weltbild eines Mannes für immer zerstörten. In diesem Video: • Das klinische Protokoll von 1927 • Die medizinische Unmöglichkeit der Inedia • Dr. Seidls Konfrontation mit dem Unerklärlichen Haftungsausschluss: Dieses Video ist eine dokumentarische Aufarbeitung historischer Berichte und dient Bildungszwecken.
Therese-Neumann-Archiv

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Gastleser

Theres Härtl, Nichte der Resl und später Benediktinerin in Eichstätt, St. Walburg hat als Jugendliche erzählt dass sie ihre Tante durchaus schon beim Essen gesehen hat. Daraufhin wurde sie von ihrer Familie derart unter Druck gesetzt, dass sie später ihre Aussage zurücknehmen musste.

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Irapuato

youtube.com/watch?v=WSydWEwZVfA

Ich freue mich sehr über die geplante Seligsprechung von Therese. Die Bücher über sie sind einfach überzeugend.

viatorem

Sie ist mir etwas "fern" , jedoch gehe ich davon aus, dass eine Seligsprechung gut recherchiert wurde und ihre Berechtigung hat.

Gastleser

Es gab keine durchgehende zweiwöchige 24-Stunden-Überwachung. Therese Neumann konnte sich frei bewegen, die vier Mallersdorfer Schwestern waren völlig überfordert und Familie Neumann begegnete den Schwestern mit einer Art Feindseligkeit. Der neben Dr. Seidl hinzugezogene Prof. Ewald hat dann auch deutliche Kritik an der Untersuchung geübt und begründet.

viatorem

"Der neben Dr. Seidl hinzugezogene Prof. Ewald hat dann auch deutliche Kritik an der Untersuchung geübt und begründet."
Ist diese auch irgendwo dokumentiert? Er hat in diesem Fall doch auch "mituntersucht"?

Gastleser

@viatorem Ewald, G. 1927. Die Stigmatisierte von Konnersreuth. Untersuchungsbericht und gutachterliche Stellungnahme. München: J.F. Lehmanns. Sonderdruck aus der Münchener Medizinischen Wochenschrift.

Gastleser

@viatorem
Prof. Ewald veröffentlichte seine eigene Expertise in der Münchener Medizinischen Wochenschrift. In dieser beschreibt er ausführlich die angestellten Untersuchungen, stellt eine Hysteriediagnose für Neumann und bezweifelt die Nahrungslosigkeit. Zwar sei die Untersuchung streng durchgeführt worden, dennoch komme er „trotz aller Anerkennung der offenbar ehrlichen Bemühungen exaktester Beobachtung von allen Seiten nicht über den Eindruck hinweg, daß hier irgend etwas nicht stimmt“ (Ewald 1927, S. 48, Herv.i.O.).

viatorem

@Gastleser
"dennoch komme er „trotz aller Anerkennung der offenbar ehrlichen Bemühungen exaktester Beobachtung von allen Seiten nicht über den Eindruck hinweg, daß hier irgend etwas nicht stimmt“ "
Es war ja unübersehbar, dass da etwas "nicht stimmte" aber "WAS" stimmte nicht, darum ging es ja in den Untersuchungen und das ist nicht wirklich geklärt.
Er hatte einen "Eindruck" gewonnen , ihn aber nicht wissenschaftlich aufklären können-oder?

Gastleser

@viatorem Dazu müsste man den Bericht wohl studieren. Neben Prof. Ewald gibt es ja auch eine Reihe anderer Kritiker. Den Arzt Dr. Deutsch, natürlich an erster Stelle der Regensburger Diözesanpriester Josef Hanauer, der Konnersreuther Benefiziat (Kaplan) Heinrich Muth und noch andere. Das was man heute über die Resl liest, ist ziemlich geglättet. Was mich immer etwas ratlos zurücklässt: Warum werden Kritiker nicht ins Archiv gelassen? Von jeher verweigert man kritisch und nachfragend eingestellten Menschen den Zugang. Ohne Frage hat Theres Neumann auch viele gute Eigenschaften gehabt, z. B. ihr Einsatz gegen die NS-Herrschaft, ihre Sorge um die Kranken, ihr Einsatz für die Kirche vor Ort, ihre Naturliebe usw. Aber demgegenüber gibt es eben auch viele Ungereimtheiten und auch sehr fragwürdige, irritierende Sachen, die eben ein anderes Bild von ihr zeichnen. Auch die von Ärzten diagnostizierte Hysterie wird von den Anhängern der Resl immer als Lüge abgetan. Warum? Wenn Ärzte eindeutige Hinweise darauf feststellen muss das doch in der Gesamtschau beachtet werden.

viatorem

@Gastleser
"Auch die von Ärzten diagnostizierte Hysterie wird von den Anhängern der Resl immer als Lüge abgetan. Warum? "
Ich könnte es mir vorstellen, dass es so eine Art "Angst vor dem Himmel" ist.
Etwas Himmlisches bzw. ein Wunder, das himmlische Züge aufweist, abzulehnen ist für viele eine sehr schwere Sünde.
Sie glauben an eine himmlische Vorsehung, die durch die Visionärin gesprochen hat. Dabei werden keine Kompromisse gemacht und die Kritiker als "Feinde" gesehen.
Sie meinen, sie müssen diejenige Kraft, die durch die Resl "spricht" , in diesem Fall, den Heiland, schützen.
Dagegen kann auch kein "eindeutiger Hinweis" eines evtl. auch noch ungläubigen Arztes bestehen.

Gastleser

@viatorem Das könnte so sein. Aber der Himmel macht keine Fehler. Und wenn es halt mehrere Dinge im Leben der Resl gibt die nicht passen, dann wäre das Grund genug für mich vorsichtig zu sein. Und jeder der sie verehren möchte, kann das ja gerne tun. Übrigens: Ob Seligsprechungen wirklich immer so gut geprüft werden, daran habe ich inzwischen Zweifel. Die wunderlose Seligsprechung von Johannes XXIII. gefällt mir gar nicht.

Carlus teilt das
1129
Irapuato

Am 13. Februar 2005 verkündete Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller in Konnersreuth die Eröffnung ihres Seligsprechungsprozesses.
Mich freut alles, was vom lieben Heiland kommt.
Therese Neumann
Zusammenstellung des Flyers:
P. Benedikt Leitmayr osfs Sekretär des Konnersreuther Rings
Bilder: Josef Rosner, Foto Zirlik,
P. Benedikt Leitmayr osfs Titelbild: Resl nach einem Gemälde von Hanne Schumann
Therese Neumann, „Resl von Konnersreuth", wurde am 8. April 1898 (Karfreitag), in Konnersreuth (Diözese Regensburg) geboren. Therese Neumann war das erste von elf Kindern einer nicht sonderlich begüterten Schneiderfamilie. Von 1904 bis 1911 besuchte sie die Volksschule ihres Heimatortes, die sie mit gutem Erfolg verließ. Als gesundes und kräftiges Mädchen trat sie bald danach in den Dienst eines benachbarten Bauern und mußte in dessen landwirtschaftlichem Betrieb unter Einsatz von schwerer körperlicher Arbeit mithelfen. In jenen Jahren äußerte sie den Wunsch, Missionsschwester zu werden und nach Afrika zu gehen, sobald sie zu Hause nicht mehr benötigt würde. So nahm sie bereits damals ihre ersten Kontakte mit den Missionsbenediktinerinnen von Tutzing (Oberbayern) auf. Jedoch verlief ihr Leben ganz anders, als sie es geplant und erwartet hatte. Infolge eines Unfalls beim Löschen eines Brandes am 10. März 1918 war sie vom Kirchweihfest 1918 an gelähmt. Ab Mitte März 1919 kam dann noch eine völlige Erblindung dazu. Therese Neumann ertrug dieses schwere Schicksal mit großer Ergebung in den Willen Gottes und begleitet von ihrem treuen Seelsorger und Pfarrer Joseph Naber. Am Tag der Seligsprechung der Therese von Lisieux (29. April 1923), wurde sie plötzlich von ihrer Blindheit geheilt. Resl hatte durch ihren Vater, der während des Ersten Weltkrieges (1914-1918) in Frankreich eingesetzt war, ein Andachtsbild dieser heiligmäßigen französischen Karmelitin erhalten, die sie seitdem sehr verehrte. Von ihrer Lähmung wurde sie am Tag der Heiligsprechung der Therese von Lisieux (17. Mai 1925) ebenfalls plötzlich geheilt. Sofort unternahm sie erste Gehversuche. Am 30. September, der Wiederkehr des Todestages der heiligen Therese von Lisieux (+ 1897), konnte sie wieder ganz ohne Begleitung gehen. In der Fastenzeit des Jahres 1926 stellten sich Phänomene bei Therese Neumann ein, die großes Aufsehen erregten. In visionären Schauungen - die Frage ihrer Echtheit wird derzeit untersucht - gewann sie Einblick in das Leben und Leiden Jesu. Von da an zeigten sich an ihrem Körper die Leidensmale Christi (Stigmatisation). Sie durchlebte ab dieser Zeit bis zu ihrem Tod am eigenen Leib die Passion, ein Ereignis, das Tausende von Menschen anzog und nach Konnersreuth führte. Dadurch wurde die Resl weltweit bekannt. Ab August 1926 hatte sich bei ihr kein Hungergefühl mehr eingestellt, so daß sie von Weihnachten 1926 an keine Nahrung mehr zu sich nehmen konnte. Sie genoß anfänglich nur noch einige Tropfen Wasser nach Empfang der heiligen Kommunion; doch von September 1927 bis zu ihrem Tode im September 1962 konnte sie unmöglich Nahrung zu sich nehmen.

Ihre einzige Nahrung blieb die Hostie, das eucharistische Brot, welches sie täglich empfing.
Im Auftrag des Bischöflichen Ordinariates Regensburg wurde sie daher im Sommer 1927 unter strenger Bewachung einer ärztlichen Untersuchungskommission anvertraut. Therese Neumann besaß nicht zuletzt ein waches Gespür für die Gefahren des Zeitgeistes. Sie leistete dem Regime des Nationalsozialismus mutigen Widerstand, indem sie einen Kreis Gleichgesinnter um sich sammelte und ihnen zur geschätzten Ratgeberin wurde. Unter ihnen befanden sich Dr. Fritz Gerlich, der als bekennender Christ im Kampf gegen das Nazi-Regime im KZ Dachau sein Leben ließ sowie der im Exil verstorbene Kapuzinerpater Ingbert Naab. Auch Bischöfe und Kardinale suchten bei ihr Rat. Sie blieb aber immer die einfache Schneidertochter, die jedes Aufsehen um ihre Person ablehnte. Ihre Liebe und Aufmerksamkeit gehörte vor allem den Kranken und Sterbenden sowie den Blumen und Vögeln als Geschöpfe Gottes. Im Geist der Sühne litt sie bereitwillig für andere. Mit ihrer Initiative konnten die Sales-Oblaten 1951 das Schloß Fockenfeld erwerben und zur Spätberufenenschule mit Internat ausbauen. Seit Bestehen der Schule in Fockenfeld sind aus ihr etwa 300 Priester hervorgegangen. Das verdanken wir nicht zuletzt dem Gebet und dem persönlichen Engagement der Resl. Heute gibt es in Fockenfeld auch die Berufungswege, eine Einrichtung, in der junge Frauen und Männer ihrem Leben mehr Tiefe geben können oder nach dem suchen, was ihnen in ihrem Leben zugedacht ist. Das Motto heißt: „Jeder Mensch hat und ist eine Berufung." Diese gilt es zu entdecken. Auch das Anbetungskloster Theresianum geht auf die Initiative Therese Neumanns zurück. Dort leben Marienschwestern vom Karmel und Pensionärinnen, die jeden Tag Anbetung halten. Resl starb nach kurzer Krankheit am 18. September 1962. Ihr Grab in Konnersreuth ist das Ziel zahlreicher Verehrer. Es zeugt von Gebetserhörungen, die der Fürsprache Therese Neumanns bei Gott zugeschrieben werden, aber auch vom großen Vertrauen, das ihr von Seiten der Gläubigen entgegengebracht wurde und wird.
Schauen wir jetzt auf ihre spirituelle Botschaft: Therese Neumann stand im Dienst der Passion Christi: deshalb wollen wir im Blick auf die Dienerin Gottes den Blick auf das Leiden und Sterben unseres Herrn vertiefen.
Sie verweist in besonderer Weise auf den eucharistischen Herrn (lebte jahrzehntelang allein von der Hostie); sie förderte den Priesternachwuchs durch die Spätberufenenschule Fockenfeld und gründete das Anbetungskloster in Konnersreuth. Sie hatte einen wachen Geist, um widerchristlichen und menschenverachtenden Strömungen entgegenzu- treten (vgl. Widerstand gegen Nazi-Regime; Freundeskreis; Dr. Fritz Gerlich, Pater Ingbert Naab). Therese Neumann wollte Missionsschwester werden; auch uns muß das Anliegen der Mission und Glaubensverbreitunq als pastorale Notwendigkeit gegenwärtig sein.
Sie lebte in einer großen Verbundenheit mit der Schöpfung, was auch der in den fünfziger Jahren von ihr angelegte Reslgarten bezeugt.
Gehen wir mit Therese Neumann unseren Pilgerweg. Zahlreiche Menschen haben ihre Anliegen, ihre Not und auch ihren Dank der Resl bereits anvertraut.
An jedem 18. eines Monats - (ist der 18. ein Sonntag, ist es Samstag der 17.) Abendmesse mit Predigt und Lichterprozession zum Grab der Therese Neumann; (Oktober - März um 19 Uhr; April - August um 20 Uhr) Karfreitag, 9 Uhr Kreuzweg, anschl. Prozession zum Grab der Therese Neumann.
Dienstag, 18. September 2007: 3. großer Gebetstag um die Seligsprechung der Therese Neumann: 15-19 Uhr Gebetsstunden in der Kirche; 19 Uhr Festgottesdienst (bei schönem Wetter im Freien) anschl. Lichterprozession zum Grab der Therese Neumann; anschl. Gebetsstunden bis Mitternacht
Öffnungszeiten des Reslhauses:
Karfreitag, von 10-14 Uhr und von 16.15-17.30 Uhr
Ostersonntag, von 10-12 Uhr u. von 14-16 Uhr
Ostermontag, von 10-12 Uhr u. von 14-16 Uhr
vom 1. Mai -1. Nov. Montag - Freitag von 14-16 Uhr
Samstag u. Sonntag von 10 -12 Uhr u. von 14-16 Uhr Zeiten für Busse und Gruppen ganzjährig nach Vereinbarung
Anmeldung:
bei der Marktgemeinde Konnersreuth, Hauptstr. 17 Tel.: 09632/9211 -0 Fax: 09632/915015
Email: poststelle(at)konnersreuth.de
im Pfarrbüro, Kirchplatz 3 Tel.: 09632/8588 Fax: 09632/5407
Email: info(at)pfarrei-konnersreuth.de im Schreibwarengeschäft Dietz, Kirchplatz 11 Tel.: 09632/3257
Öffnungszeiten des Resigartens:
vom 1. Mai -15. September, täglich von 10 -18 Uhr vom 15. September -1. November, Montag-Freitag, 13-17 Uhr Samstag/Sonntag 10 -17 Uhr
Anbetung im Kloster Theresianum tägl, von 8-18 Uhr. Im Theresianum kann auch ein 50-minütiger Film über das Leben der Therese Neumann angeschaut werden. Zahlreiche Bücher können Sie ebenfalls dort erhalten. Tel.: 09632/9236-0 Fax: 09632/9236-105
Für Pilgergottesdienste wenden Sie sich bitte an das Pfarramt Konnersreuth unter Tel.: 09632/8588 Gebetserhörungen melde man bitte schriftlich an: Domvikar Georg Schwager, Schwarze-Bärenstr. 2, D-93047 Regensburg
Weitere Infos unter: www.therese-neumann .de

viatorem

Sehr interessant und gut zu verstehen

Irapuato

Boni Faber Verba viatorem Carlus charlemagne Eugenia-Sarto

Wer an der Nahrungslosigkeit der Theres Neumann zweifelt, kann gleich auch an den Stigmata und den starken Blutungen und Schmerzen zweifeln.