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Papst Benedikt fordert neuerlich die Freilassung des entführten Erzbischofs von Mossul (Irak)
Benedikt XVI. forderte diesen Sonntag neuerlich die Freilassung des chaldäischen Erzbischofs von Mossul im Irak, der am 29. Februar nach der Kreuzwegandacht beim Verlassen der Kirche entführt worden war. Zwei Bodygards und der Chauffeur des Erzbischofs waren bei dem Anschlag ermordet worden. Ihr Begräbnis fand am Samstag statt.
Der Papst bekundete seine „tiefe Trauer“ angesichts der „dramatischen Entführung“ und bekräftigte, er schließe sich dem Aufruf des Patriarchen, Kardinal Emmanuel III. Delly, und dessen Mitarbeitern an, „damit der liebe Erzbischof, der zudem gesundheitlich angeschlagen ist, sobald wie möglich frei gelassen wird“.
Papst Benedikt betonte, er bete für die drei ermordeten jungen Menschen. „Darüber hinaus bekunde ich meine Nähe zur ganzen Kirche im Irak und zur chaldäischen Kirche im Besonderen, die neuerlich schwer getroffen worden ist. Die Hirten und Gläubigen ermutige ich, in der Hoffnung standhaft zu bleiben.“
Der Heilige Vater appellierte an alle, von denen das Los des Irask abhängt, ihre Bemühungen zu vervielfältigen, damit dieses Land „dank des Einsatzes und der Weisheit aller von neuem Frieden und Sicherheit finde und die Zukunft denen nicht verwehrt wird, die ein Recht auf sie haben“.
Der Patriarch von Babylon und der Chaldäer, Kardinal Emmanuel III. Delly, betonte im Gespräch mit dem „Osservatore Romano“, dass die Entführung die „guten Beziehungen zwischen Christen und Muslimen“ nicht beeinträchtige.

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Flüchtlingsheimat Irak.
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