kath.chBadi-Gottesdienst schaukelt zu guter Stimmung auf – kath.ch
Der Pfarreibeauftragte Michael Hermann hat am Sonntag einen ökumenischen Gottesdienst in der alten Badhütte von Rorschach gefeiert. «Wir kommen jedes Jahr zum Badi-Gottesdienst», sagt Erika Schmid aus St. Gallen. Badegäste nebenan schauen gespannt zu. Regula Pfeifer Wie ein imposantes Pfahlbauer-Haus steht sie da im Bodensee: die hölzerne Badhütte von Rorschach. Kurz vor halb zehn steuern einige Menschen auf den Holzsteg, der vom Ufer dahinführt. © Regula Pfeifer Gottesdienst-Besuchende kommen zur Badhütte. Über den Steg gelangt, geht’s vorbei an ein paar Restaurant-Tischen hin zur Kasse. Doch Fehlanzeige: Der Eintritt für den Gottesdienst ist kostenlos. Nur Badende müssten Eintritt bezahlen, heisst es. Chorgesang ist zu hören. Der örtliche Kolumbanschor probt bereits. Angeregtes Reden Auf dem Holzdeck stehen rund 60 Stühle und einige Sonnenschirme. Vorne steht ein Tisch mit Kerzen – und daneben die Osterkerze. Auch ein Pult ist da. Die Sonne brennt heiss. Der Ort füllt sich, bald sind …
"Gottesdienst-Besuchende" :
Ich dachte bisher, in der Schweiz fände dieser Irrsinn nicht statt.
«Im Namen Gottes, Vater und Mutter für uns – im Namen von Jesus Christus, genannt Sohn von Gott – im Namen der Geistkraft, Hüterin des Lebens»
Lohnt sich nicht über so was aufzuregen. Ein Blick auf die Fotos der Teilnehmer*innen zeigt: Das Problem hat sich in 20-30 Jahren biologisch erledigt. Wer sich in 20 Jahren überhaupt noch für das Christentum interessiert hat mit dem Unfug nichts mehr am Hut.